Sehenswürdigkeiten von Irland – Aillwee Cave County Clare

Wenn Sie mit Ihrem Irland Mietwagen das County Clare erkunden, dann sollten Sie unbedingt einen Halt am Rande des Bundesgebietes machen. Hier finden Sie die Aillwee Cave. Hier erwartet Sie eine ungewöhnliche Abenteuerreise, entdecken Sie Irland von unten. Der Hirte Jacko McGann, entdeckte eher zufällig im Jahre 1944 in der Nähe von Ballyvaugham die Tropfsteinhöhle. Er suchte seinen entlaufenen Hund und entdeckte so die wunderbare Aillwee Cave. Trotzdem dauerte es noch bis ins Jahr 1973, bis Höhlenforscher begannen, das Innere der Tropfsteinhöhle systematisch abzusuchen. Und schon drei Jahre darauf starteten die Arbeiten, um Aillwee Cave der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Doch kehren wir erst zurück zum Ursprung dieser einzigartigen Tropfsteinhöhle. Vor Millionen von Jahren hatte ein großer Fluss die Höhle aus dem Kalkstein ausgewaschen.  Schnee- und Eiswasser sorgten für die vielen unterirdischen Kammern und vergrößerten die Höhle im Laufe der Jahre. Nach der Eiszeit trocknete die Höhle aus und blieb so sage und schreibe, 10.000 Jahre unverändert, wenn man von dem Wachstum der Stalagmiten und Stalaktiten mal absieht.

Einige sind 8.000 Jahre alt! Die circa 1,5 Kilometer langen Gänge führen 500 Meter tief in das Innere der Aillwee Cave. Hier befindet sich die Mud Hall, der angeblich größte unterirdische Höhensaal der Welt. Die Natur hat hier wahre Wunder vollbracht, sodass es vielen auffälligen Verformungen gekommen ist, wie zum Beispiel die praying Hands, zwei betende Hände, The Carrots, die Möhren und das Wasps Nest, das Wespennest, all diese Verformungen tragen diese Namen, weil Sie tatsächlich genauso aussehen. Ein Anblick, den Sie garantiert so schnell nicht vergessen werden. Es wurden sogar Knochen von einem Braunbären on der Bärenhöhle gefunden, und das, obwohl der Bär schon seit über 1000 Jahren in Irland ausgestorben ist!  Sie sehen hier gibt es einfach viel zu entdecken! Also vergessen Sie nicht, wenn Sie mit Ihrem Mietwagen im wunderschönem County Clare unterwegs sind, die Aillwee Cave zu besuchen – Wir wünschen Ihnen gute Fahrt!

 

Mietwagenrundreise Reisbericht Zweites Ziel Kenmare

IMG_0684Im letzten Artikel haben wir bereits von unserem ersten Tag in Irland berichtet, unser erstes Ziel war Skibeeren. Nach einer gemütlichen Nacht im B & B und einem spannenden Ausflug, machten wir uns auf dem Weg ins das circa 73 Kilometer entfernte Kenmare. Sollten Sie unsere Tour einmal nachfahren, dann nehmen Sie sich unbedingt Zeit, die vielen Orte die Ihren Weg kreuzen zu besichtigen. Sie kommen vorbei an Bantry, Glengariff und vielen wunderschönen Dörfern.

Am Tag zwei hatte ich immer noch Probleme mich an irische Straßen zu gewöhnen, der Linksverkehr machte mir keine Probleme aber die schmalen, kurvenreichen Straßen und die verwirrenden Geschwindigkeitsbeschilderungen. Da sind 100Km/h Schilder, aber man schafft es gerade mal mit 50km/h usw. Zum Glück sind die Iren ein sehr geduldiges und freundliches Volk, auch wenn man die Straße mal blockiert, wird nicht gleich gehupt oder geschimpft. Am einfachsten ist es, wenn man merkt, dass sich hinter einem eine Schlange bildet einfach in eine Haltebucht links reinfahren und dann warten bis die Schlange an einem vorbei gefahren ist.  Trotzdem ist der Mietwagen die flexibelste Möglichkeit die grüne Insel zu erkunden. Die Iren kennen Ihre Straßen und fahren sehr weit mittig, also halten Sie sich am beste soweit Links wie möglich. Sobald die Einheimischen erkennen, dass Touristen auf der Straße sind, machen Sie Platz und winken und grüßen freundlich.

IMG_0697Ein weitere spannende Hürde sind die Koordinaten vom B & B, meistens landet man in der Stadt aber nicht direkt vor dem Bed and Breakfast und man muss sich durchfragen. Dieses Mal sind wird vor dem Golfplatz in Kenmare gelandet. Wir fragen vorbeigehende Spaziergänger die uns direkt weiterhelfen konnten und dies auch wirklich sehr gerne gemacht haben. Auch in diesem B & B wurden wir direkt freundlich empfangen und konnten unser Zimmer beziehen. Wir kamen etwa gegen 19 Uhr an legten unsere Sachen ab und machten uns direkt zu Fuß noch einmal auf den Weg Kenmare zu erkunden. Kenmare lebt auch außerhalb der Touristenzeiten, Pubs und Restaurants locken mit Angeboten und Musik, viele Menschen waren noch auf den Straßen unterwegs. Wir sahen wunderschöne kleine Schmuckläden, diese hatten leider schon geschlossen. Also gingen wir in ein Pub, aßen eine Kleinigkeit und lauschten der Musik.

IMG_0691 Zurück im B &B fielen wir müde ins Bett und schliefen Seelig. Am Morgen erwartete uns ein köstliches irisches Frühstücks-Buffet. Danach machten wir uns noch einmal zu Fuß auf den Weg nach Kenmare, um die bezaubernde Kleinstadt noch einmal am helllichten Tage zu besichtigen. Im hellen erinnerte mich Kenmare direkt an Amsterdam, viele farbenfrohe Häuser kleinen Geschäfte und buntes Treiben auf der Straße. Kenmare ist vor allem bekannt für seine Spitze, Schmuck und für sein Eis. Nach einer kleinen Shoppingtour, machten wir uns auf, noch den Steinkreis vor Kenmare zu besichtigen. Kenmare liegt zwischen Bergen und Meer, es gibt viel zu entdecken. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung zum Ring of Beara, eine wunderschöne Panoramastraße, die nicht von Touristenbussen befahren wird. Also perfekt um die irischen Landschaften zu genießen. Wir wäre gerne noch länger in Kenmare geblieben und werden beim nächsten Mal definitiv mehr Zeit einplanen. Es gibt so viel zu sehen und zu entdecken. Zahlreiche Wanderwege, Möglichkeiten zum Wassersport und Fundstücke der Kelten. Aber unsere Reise führte uns weiter nach Cahersiveen, wir hatten noch zwei weitere Stopps eingeplant den Strand von Caherdaniel und einen Trip nach Valensia Island. Mehr dazu gibt es im nächsten Artikel.

Bilderquelle: Privat Fotografin Veronika Höller

 

Mietwagenrundreise Reisbericht Erstes Ziel Skibbereen

IMG_0483 Letztes Jahr besuchten wir das 1. Mal die grüne Insel, allein ohne Kinder, quasi die zweiten Flitterwochen. Wir landeten in Kerry, einem wirklich kleinen Flughafen der ideal ist für Reisende die sich schnell einen Überblick verschaffen möchten. Kurz nach der Landung hatten wir schon unser Gepäck und machten uns auf dem Weg zu der Autovermietung, während sich IMG_0498vor Sixt und den anderen Autovermietungen lange Schlangen bildeten, hatten wir Glück und kamen bei der irischen Autovermietung die wir von Deutschland aus gebucht hatte direkt dran.

Ganz aufgeregt stiegen wir in unseren Ford Focus und programmierten unser Navi. 122 Kilometer mussten wir vom IMG_0565Flughafen bis zu unserem ersten Ziel Skibbereen zurücklegen. Am Anfang war es doch sehr gewöhnungsbedürftig, Lenkrad und Gangschaltung auf der falschen Seite, aber die Straßen waren zumindest breit. Das änderte sich sehr, sehr schnell. Kurz hinter Killarney wurde die Straße zunehmest enger und mein tempo immer langsamer. Nun gut gegen 19.00 Uhr kamen wir IMG_0636endlich in Skibbereen an. Unser Navi führte uns fast bis zum B & B, aber wir mussten nachfragen, wo es denn genau ist.

Wir duschten und wollten noch eine Kleinigkeit essen gehen. Hierzu muss ich sagen wir fuhren außerhalb der Saison in April. Wir wollten Irland in voller Blüte erleben, aber den wirklichen Touristenansturm meiden. IMG_0653IMG_0665Skibbereen ist um diese Zeit noch still und friedlich, viele Restaurants haben einfach noch geschlossen. Zum Glück fanden wir noch eine nette Pizzeria, wir wurden herzlich empfangen und sehr freundlich bedient. Die Straßen waren leer und leise Musik drang aus den Pubs. Ziemlich einsam durchstreiften wir die Straßen und Gassen.

Selbstverständlich wollten wir bevor wir weiter fahren am nächsten Tag Skibbereen noch einmal im hellen erleben. Und wie sollte es anderes sein Skibbereen am Tage ist eine lebhafte vor allem bewohnte kleine Stadt. Im Tageslicht sah mal die vielen bunten Häuser, die an Amsterdam erinnern erst richtig. Die Einheimischen sind IMG_0666IMG_0667unwahrscheinlich freundlich, man wird direkt auf der Straße mit „Hello“ oder „Hello how are you“ begrüßt. Für uns eher mürrischen Deutschen war das wirklich wieder eine Umstellung 😉 Man fühlt sich einfach Zuhause und gewollt, ein schönes Gefühl! Besonders lieb fand ich, dass wenn die Iren merken man ist Tourist, diese direkt fragen „Wo kommen Sie her? On man das erste Mal hier ist! Was man sich anschauen möchte? Geben Tipps was man gesehen haben muss und fragen ob Sie ein Erinnerungsfoto von uns machen sollen:“ Es war toll!

Wir verließen Skibbereen nur ungern, aber wir wollten unbedingt nach Baltimore um dort eine Safari Tour mit dem Boot zu unternehmen. Naja, wie anfangs schon erwähnt reisten wir außerhalb der Saison und so war auch hier Stille. Kaum Menschen waren auf der Straße, Baltimore wirkte wie ausgestorben und wir fragten uns ob es hier überhaupt Einheimische geben würde. Wir entdecken eine Piratenflagge auf einer gut erhaltenen Burg Ruine und entschlossen uns das Dun na Sead Castle zu besuchen.  Heute ist es ein kleines Museum, hier erfährt man alles über die Piraten die einst in Baltimore ihr Unwesen trieben. Der Mann der das Museum betreut, erzählte uns viel über damals und heute und dass wenn wir drei Wochen später angereist wären, die Stadt in ihrer voller Blüte erlebt hätten. Den Baltimore ist eine wahre Touristenstadt, es gibt viele Ferienhäuser, die nur durch den Tourismus leben. Alle Pubs und Geschäfte sowie Touristenattraktionen werden erst ab Mitte Mai geöffnet. Aber dann herrscht auch hier lebendiges Treiben. Leider hatte die Safari Tour noch geschlossen, so dass wir uns nach einer Alternative umhörten. Er riet uns mit dem Boot nach Sherkin Island zu überzusetzen und genau das taten wir auch.

Die Fahrt mit dem kleinen gemütlichen Boot dauert nur 15 Minuten, Sherkin Island ist wunderschön und wird als Heimat von Künstlern und Autoren bezeichnet, und genau diesen Charme spürt man auch.  die Aussicht ist fantastisch das Meer findet Ruhe in tollen Stränden und wer doch mal aufs Festland möchte der fährt nur 15 Minuten mit der Fähre. Wir sind einmal um die Insel rum spaziert und dann noch einmal quer durch, damit wir wirklich nichts verpassen und das kann ich jedem nur raten die Insel ist wirklich sehenswert. Zurück in Baltimore wollten wir unbedingt noch den Baltimore Beacon besichtigen. Dort angekommen, hat man einen fantastischen Ausblick auf das Meer, den peitschenden Atlantik der gegen die Klippen braust und man kann die atemberaubende Natur genießen. Leider mussten wir aufbrechen, denn in Kenmare wartete schon unser B &B und unser nächstes Abenteuer hierzu mehr im nächsten Artikel.

Bilderquelle: Veronika Höller (private Fotos)