Den Mietwagen in Irland optimal versichern: Darauf sollten Sie bei der Mietwagenbuchung achten

Schafe kreuzen Autostraßen in Irland

©Tourism Ireland

Mit einem Mietwagen in Irland unterwegs zu sein bedeutet, die eindrucksvolle Natur des Landes auf eigene Faust erkunden zu können. Unabhängig von Touristengruppen oder Reiseleitern, welche vorgeben, wann es Zeit für die Weiterfahrt ist. Sie können Ihren Urlaub ganz entspannt und nach eigenen Wünschen gestalten. Doch bei der Mietwagenbuchung gibt es einige Dinge, auf die Irlandreisende bereits im Vorfeld achten sollten. Wir zeigen Ihnen, worauf es bei der optimalen Versicherung des Autos ankommt.

„Wird schon schief gehen!“

Wer kennt es nicht? Da denkt man an nichts Böses und zack – im nächsten Moment ist das Unheil schon passiert. Zu Hause, wie auch während des Urlaubs, überall lauern kleine Tücken, welche das Leben schwer machen. Besonders ärgerlich ist es, wenn während einer wundervollen Rundreise auf  der Grünen Insel der Mietwagen einen Schaden nimmt. Ärgerlich, aber leider nicht abwegig. Der ungewohnte Linksverkehr und die schmalen, zugewachsenen Straßen machen das Autofahren nicht immer einfach. Da ist selbst der beste Autofahrer schon an seine Grenzen geraten! Aber alles kein Problem, wenn Sie Ihren Mietwagen richtig abgesichert haben.

Haftpflichtversicherung

Zu den grundlegend Versicherungen gehören die Haftpflicht- und Kaskoversicherung. Wie in Deutschland auch bewahrt die Haftpflichtversicherung vor Schadensansprüchen Dritter. Nehmen wir an, Sie fahren mit Ihrem Auto rückwärts und übersehen dabei ein parkendes Fahrzeug. Entsteht bei dem Unfall ein Sach- oder Personenschaden, springt die Versicherung ein und bezahlt diesen für Sie. Jeder Mietwagenanbieter bietet die gesetzlichen Deckungssummen für Personen- und Sachschäden an. Die gesetzliche Deckungssumme bei Personenschäden ist unbegrenzt. Bei Sachschäden beläuft sich die Deckungssumme auf 100.000 Euro. Bei der Buchung haben Sie oftmals die Möglichkeit, die Versicherungssumme gegen einen geringen Mehrpreis auf eine Millionen Euro zu erhöhen.

Kaskoversicherung

Während dem Crash entstehen aber zumeist nicht nur Schäden beim Unfallgegner, auch das eigene Auto kann Kratzer oder Dellen aufweisen. So eine Situation ist gerade im Urlaub sehr unschön und führt zu Stress. Aus diesem Grund ergänzen Mietwagenanbieter ihren Versicherungsschutz mit einer Vollkaskoabsicherung. Diese kommt für die selbst verschuldeten Schäden am Fahrzeug und je nach Vertrag auch an dessen Bestandteile auf. Für Reisende ist es wichtig darauf zu achten, dass auch Reifen, Felgen, Unterboden und Glasschäden abgesichert sind.

Auf die Selbstbeteiligung kommt es an

Im Internet gibt es viele Möglichkeiten, Anbieter zu vergleichen, um den optimalen Preis für den Mietwagen in Irland zu finden. Die Kosten schwanken meist sehr stark, von 25 Euro am Tag, bis hin zu 50 Euro. Grund dafür sind mitunter die vereinbarten Selbstbehalte.

Die Selbstbeteiligung bei einem gemieteten Fahrzeug bedeutet, wenn der Fahrer einen Schaden verursacht, kommt die Versicherung des Anbieters für die Entschädigung in vollem Umfang auf. Die Person, welche den Mietvertrag abgeschlossen hat, muss allerdings die Selbstbeteiligung für den verursachten Schaden bezahlen. Diese wird meist in Form einer Kaution bei der Abholung des Mietwagens auf der Kreditkarte belastet. Bringt der Fahrer sein Fahrzeug unversehrt zurück, erhält er den Selbstbehalt komplett rückerstattet.

Meist muss eine Selbstbeteiligung von 500, 1.000 oder 1.500 Euro bezahlt werden. Die exakte Höhe ist von der Fahrzeuggröße, wie auch dem Vermieter abhängig. Es gibt auch Anbieter, welche einen deutlich niedrigeren Selbstbehalt anbieten oder darauf komplett verzichten. Letzteres ist in der Regel aber nur für Personen über 25 Jahren möglich. Eine Ausnahme macht mietwagen-irland.de. Wir bieten eine Mietwagenbuchung, ohne Selbstbeteiligung, bereits für Fahrer ab 21 Jahren an.

Insassen-Unfallversicherung: Nützlich oder überflüssig?

Viele Vermieter bieten neben den regulären Paketen auch eine Insassenversicherung an. Diese springt ein, wenn bei einem Unfall, selbst- oder fremdverschuldet, der Fahrer oder seine Beifahrer verletzt werden. Sie kommt meist für folgende Kosten auf:

  • Ärztliche Behandlung, stationär und ambulant
  • Verdienstausfall nach Ablauf der sechs Wochen Lohnfortzahlung
  • Rentenzahlung bei unfallbedingter, lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit

Für viele Reisende ist die Insassen-Unfallversicherung überflüssig. Grund dafür ist, dass der überwiegende Teil der Risiken bereits von anderen Versicherungen abgedeckt ist. Behandlungskosten werden von der Krankenversicherung übernommen. Hier ist Urlaubern, je nach Urlaubsziel zu einer Auslandsreiseversicherung zu raten. Diese kostet kaum mehr als 15 Euro im Jahr. Häufig sind Kreditkartenbesitzer bereits bei Krankheitsfällen im Ausland abgesichert. Sie sollten sich vor dem Vertragsabschluss bei Ihrer Bank informieren.

Die Rentenzahlung und die Entschädigung für den Verdienstausfall sind bei der Insassen-Unfallversicherung sehr gering und die Voraussetzungen, um diese überhaupt zu erhalten, nur schwer zu erfüllen. Reisende sind mit einer privaten Unfallversicherung deutlich besser abgesichert, denn diese leistet bei Unfällen überall auf der Welt. Ob sich eine Insassen-Unfallversicherung für Sie lohnt, sollten Sie also abhängig davon machen, welche privaten Versicherungen Sie abgeschlossen haben.

Hauptstraße Kenmare in Irland

Kenmare, Co. Kerry, Irland ©Tourism Ireland

Hier erfahren Sie, wie Sie sich auf Ihrer Reise mit einem Mietwagen in Irland rundum sorglos absichern können. Wünschen Sie weitere Informationen zu Ihrer individuellen Rundreise oder möchten Sie direkt Ihren Mietwagen buchen, kontaktieren Sie uns, unsere Irland Experten helfen Ihnen gerne weiter.

 

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